Pränatale Weichenstellungen

Was heisst das ?

Bereits im Mutterleib wird mit der Zeugung ein nie endender Lern- & Entwicklungsprozess eines Menschen geboren.

Dieses äusserlich noch nicht erkennbare Wesen erhält sofort alle Anlagen, zu einem frei entscheidungsfähigen Menschen heran zu wachsen.

Es lernt bereits im Mutterleib, mehr und mehr Informationen und Situationen zu erfassen und zu verarbeiten.

Somit bildet sich auch eine seelische Nähe zur Mutter und zum Vater, wenn dieser den Kontakt mit dem Kind sucht.

Nehmen wir an, dass die Kindesmutter während der Schwangerschaft absolut glücklich ist und sich auf das Kind freut und mit ihm redet - so überträgt sich eine positive Haltung zum Leben auf das Kind.

Wenn umgekehrt die Mutter kein Kind wollte, persönlich ums überleben kämpft, weint und daran denkt, ihr Kind abzutreiben oder zur Adoption frei zu geben - so prägt eine negative Haltung zum Leben den Charakter dieses werdenden Menschen. Es fühlt sich nicht geborgen, spürt dass seine Existenz in Gefahr ist und es bei seiner Mutter keine bleibende Heimat hat.

Bereits Kleinkinder
weichenstellungwerden zuweilen mit familiären Situationen konfrontiert,
die Dauerstress auslösen.

So setzt sich in einem Kind die Überzeugung fest, dass das ganze Leben nur Stress bedeutet.

Bei solchen Menschen besteht die grössere Wahrscheinlichkeit, schon in jungen Jahren Entwicklungshemmungen zu haben und ohne zusätzlichen äusseren Anlass Stress-Symptome zu entwickeln.

So werden von Anfang an viele Weichen gestellt - welche menschliche Verhaltensweisen prägen.

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Aktualisiert (Sonntag, den 08. Januar 2012 um 14:16 Uhr)